Schottland 2014

Schottland 2014 - Durch die Highlands

Schottland forever - Highlandtour 2014

Für Fischer und mich ist Schottland eines unserer Top-Reiseziele in Europa. Die Einsamkeit der Highlands, die Landschaft und die Single-Track-Roads sind einfach immer einen Besuch wert.

Nach unserem letzten Besuch in 2012 wurde es dringend wieder Zeit, den Asphalt in den Highlands unter die Räder zu nehmen.
Diesmal waren die Reisevorbereitungen besser - und es stand nicht zu befürchten, das ich aufgrund eines abgelaufenen Personalausweises nicht auf die Fähre zu dürfen - und so die beste aller Ehefrauen zu einem Alarmstart mit Kurzübernachtung in Amsterdam zu bringen, um mir meinen Reisepass zu bringen.
Ein Glück, das wir nicht in Süddeutschland wohnen.....

Für den Urlaub standen uns - wir immer - viel zu wenig Tage zur Verfügung. Und so gab es wieder einen engen Zeitplan. Da Fischer und ich aber lieber Motorrad fahren als Ruinen und Ausstellungen zu besichtigen, passt das schon.

Speedplorer - for the ride 

Start war der 18.5.2014 um 9:00h - die Fähre startet um 17:00h

Tag 1: Bassum - Ijmuiden

Generell sind wir ja im Norden was schönen Hügel und verwinkelten Strassen angeht ein wenig unterversorgt - aber für die Anfahrt nach Schottland ist es nur ein kurzer Trip.
Nach einer kurzen und ereignislosen Fahrt sind für pünktlich auf die Fähre gekommen.

Tag 2: Newcastle - Perth

Der Vorteil einer Überfahrt nach Newcastle ist, das es nicht mehr sehr weit bis nach Schottland ist - innerhalb eines Tages ist man am Ausgangspunkt der Reise - und es ist auch genug Zeit, das man nur kurze Strecken auf den Autobahnen verbringen muss - und lieber Überlandstrecken fährt.

Ein wichtiger Punkt war heute auf der Agenda, der es trotz intensiver Suche auf dem letzten Schottland Trip in 2012 nicht von der Löffelliste geschafft hat.

DAS DEEP-FRIED-MARS-BAR

Das die Küche in Schottland eine ganz besondere ist, muss mach nicht besonders erwähnen - entweder man liebt sie - oder man hasst sie.... Und die Schotten haben eine ultimative Methode entwickelt, um einen Mantel des Schweigens darüber zu decken - Besser gesagt - zu frittieren.
Und eine ganz besondere Spezialität ist der Deep-Fried-Mars-Bar - den es auch als Snickers, Bounty oder Milky-Way gibt.

Und was soll ich sagen - das Zeug ist ECHT lecker.

Das Clamshell in Edinburgh.

Danach ging es dann weiter bis Perth, wo wir eine nette B&B Übernachtung gefunden haben. Generell haben wir auf unseren Touren in Schottland noch nie eine Reservierung durchgeführt - mit zwei Personen ist es bislang immer gelungen, eine Übernachtung zu finden - immer....?

Tag 3: Perth - Drumnadroichit

Heute ging es durch den Cairngorms National Park nach Dufftown. Unser Ziel sind zwar die Single-Track-Roads an der Westküste - Aber eine Schottlandreise ohne Cairngorms und Dufftown ist einfach nicht komplett. 

Der Tag startete aber mit dem für mich besten Frühstück der Welt, um einen Tag auf dem Motorrad zu verbringen. Nach SO einem Frühstück reicht Mittags auch ein einfacher Müsli Riegel - und Abends kann man dann wieder Haggis oder andere leckere Dinge essen.
Ich habe einmal versucht, es hier zu essen - das funktioniert aber einfach nicht...

In Dufftown haben wir dann eine Reihe von für uns wichtigen Orten besucht  - insbesondere die Besichtigung bei Glenfarcles hat uns sehr gefallen.

Den Abend haben wir dann eine B&B Übernachtung in Drumnadrochit am Loch Ness gefunden. Drumnadrochit gehort für uns auch zu den Top Zielen in Schottland - jedenfalls wenn es um das Abendessen - besser um den Whisky zum Abendessen geht.

Fiddlers in Drumnadrochit ist ein für uns besonderer Ort, da wir auf unserer 2012 Tour den Inhaber kennen gelernt hatten - und festgestellt hatten, das wir gleichzeitig auf Islay zum Whiskyfestival waren. Er hatten dann damals eine Flasche Ardbeg Commitee Abfüllung nach diversen Standardproben (Ardbeg Aligator, ...)
herausgeholt und wir hatten damals eine verdammt gute Zeit.

Diesmal hatten wir Ihm einen Indischen Whisky mitgebracht, um seine Sammlung ein wenig zu erweitern.

Tag 3: Drumnadrochit - Durness

Am Morgen zeigt das Regenradar einfach nur Regen an - bis Mittags. Wir sind also an diesem Tag erst gegen 12:00h aufgebrochen. So richtig geholfen hat es nichts - es war trotzdem ein Tag im Regenkombi. Aber was solls´- wir sind ja in Schottland.

Heute hatten wir dann die ersten Single-Track-Roads durch die Highlands - und die Landschaft war einfach unglaublich. Durch den späten Aufbruch sind wir erst recht spät in Durness angekommen - und wir haben trotz intensiver Suche kein B&B gefunden, das noch freie Betten hatte. Zum Glück haben wir ein Zimmer im Hotel gefunden - für schlappe 150€ pro Nacht.... so fühlt sich also unbezahlbar an....

Tag 4: Durness - Applecross

Die Westküste ist für uns der schönste Teil Schottlands. Die Single-Track-Roads dort sind einfach ein Traum. Die Straße schlängelt sich Hügel rauf und Hügel runter und macht dabei eine Kurve nach der anderen. Durch die karge Vegetation kann man recht weit sehen - und es sind kaum andere Fahrzeuge unterwegs.
Das alles führt dazu, das es einfach ein Genuss ist, auf diesen Strassen dahin zu gleiten.

Und der Ausblick auf die Landschaft - einfach atemberaubend.

Das heutige Zeil ist Applecross - eine SEHR kleine Ortschaft gegenüber der Isle of Skye. Der Pass dort ist jedesmal anders. Auf meiner ersten Schottland Tour vor ca. 20 Jahren war er komplett in Nebel gehüllt - und man hatte das Gefühl Kriegsharfen und Schlachtenlärm zu hören.

Die Route führt von Durness komplett an der Westküste entlang und ist eine nicht enden wollende Aneinanderreihung von Kurven. Dort fährt man sich den Tag über schwindelig.

Das letzte mal vor zwei Jahren hatten wir ein B&B direkt an der Küste mit Blick auf Skye. Leider ist das Haus diesmal belegt - aber auf dem Campingplatz finden wir einen Platz im dortigen B&B.

Tag 5: Applecross - Skye

Der erste Punkt auf der heutigen Liste ist die Fahrt von Applecross zum Bealach na Ba Ausblick. Aus unserer Sicht ein MUSS auf einer Tour an der Westküste. Diesmal war der Ausblick leider wolkenverhangen aber für uns trotzdem OK. Wir kennen den Platz auch im Sonnenschein und freuen uns auf die Isle of Skye.

Aus einer Schottland DVD von Erik Peters haben wir von einem Schwertschmied auf Skye erfahren - und da Fischer und ich große Messer Fans sind - insbesondere wenn die Messer selbstgebaut sind, aber das ist eine andere Geschichte -  haben wir uns vorgenommen diesen Meister der großen Messer einmal persönlich zu besuchen. Nach einigen Recherchen haben wir seine Adresse herausgefunden und in einem Cafe in seiner Nähe unser Mittag gegessen. Der Wirt kannte Rob - und hatte auch seine Nummer und hat netterweise für uns gefragt, ob ein Besuch OK ist. Wir hatten Glück - Rob hatte am Nachmittag
für ein Stündchen Zeit für uns.

Der Besuch in seiner Werkstatt war für uns DAS Highlight auf dieser Tour. So viel habe ich noch nie in einer Stunde über Schwerter gelernt. Rob hat uns auch einige Schwerter zum ausprobieren in die Hand gegeben - und ich war sehr erstaunt, wie leicht und ausbalanciert so ein Schwert ist.

Danach hat Rob ein paar Bilder von uns gemacht - die setze ich seit dem als Inkasso Bilder ein, wenn sich ein Zahlungseingang verzögert - passiert seit dem nicht mehr so oft....

Im Anschluss mussten wir uns ein wenig beeilen, um noch einen weiteren wichtigen Besuch auf Skye zu erledigen. Wir sind dort exakt um 17:00 angekommen.

Und was soll man sagen - der Laden hatte gerade zu gemacht. Zum Glück konnten wir aber die Mitarbeiter im Shop durch treuen Dackelblick - könnte auch das Schwert von Rob gewesen sein - überzeugen, noch einmal kurz zu öffnen, damit wir uns mit kleinen Mitbringseln für den kommenden Winter versorgen konnten.

Die Suche nach einer B&B Übernachtung auf Skye war sehr einfach Da wir früh am nächsten Morgen weiter wollen, Ziel sollte Tarbert in der Nähe von Islay sein, haben wir in Broadford übernachtet - mit direktem Blick auf Applecross.

Tag 6: Skye - Arran

Das geplante Ziel für heute war Tarbert. Wir hatten schon in 2012 dort übernachtet und waren am nächsten Morgen mit der Fähre nach Islay gefahren. Das war auch diesmal der Plan - naja, das war zwar UNSER Plan, aber der Plan der 200 Segler, die eine Regatta in Tabert veranstalteten war ein anderer. Und so hatten wir keine Chance auf ein B&B in Tarbert und Umgebung. Wir haben dann eine Stunde in der Tourist Info verbracht, um eine Übernachtung zu finden - und zwar so, das wir es auch dann am nächsten Tag wieder zurück nach Newcastle schaffen konnten.

Nach langen Telefonaten - und dem wälzen des Fahrplans für die Fähren haben wir dann eine Unterkunft auf der Insel Arran gefunden. Wir müssten nur die letzte Fähre für den heutigen Tag nach Arran noch erwischen. Nach einer kurzen Beschleunigung auf  "Wahnsinnige Geschwindigkeit" haben wir die Fähre aber noch erreicht.

Die Unterkunft lag ganz im Süden der Insel - B&B haben wir nicht bekommen, dafür aber eine Übernachtung im Kidonan Hotel. Dort haben wir mit einem weiteren Motorradfahrer die letzten Guiness und Fish&Chips für die Rückfahrt verzehrt.

Tag 7: Arran - Newcastle

Heute beginnt die Rückreise. Nach einem letzten, SEHR FRÜHEM Frühstück mussten wir um 8:30 an der Fähre rüber aufs Festland sein.
Über die Rückreise kann man nicht sehr viel erzählen - wir müssten bis 17:00 in Newcastle sein - also war heute Schnellstrasse angesagt. Es war wieder ein Tag mit Regen - und Fischers Motorrad hat die "interessante" Eigenschaft, das es bei Regen einfach ausgeht. Zum Glück waren wir ja heute nicht so unter Zeitdruck. Mann müsste sich nur mal vorstellen, das wir den letzten Tourtag hätten, und eine Fähre auf der anderen Seite von England erreichen mussten. Das wäre echt Stress gewesen. Aber da sind wir schon schlimmeres gewohnt.

Auf der Fähre haben wir dann einen RICHTIGEN Triumph Fan kennen gelernt - dagegen ist alles was wir machen Kindergeburtstag.

Das war die Schottland Tour 2014.

Und wie immer - das Video zur Tour.

 

Wir haben in der Woche etwa 2500km zurück gelegt.
Übernachtungen haben ins ca. 50€ pro Nacht gekostet.
Die Fähre hat mit je 2x Buffet 350€ pro Person/Motorrad für Hin- und Rückfahrt gekostet.

Die Gesamtkosten lagen bei etwa 1.200€ pro Person

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R.A.T. steht für Riders Association of Triumph, frei übersetzt "Fahrervereinigung von Triumph"

Mit der geschäftlichen Neuausrichtung der britischen Traditionsmarke Anfang der 1990 Jahre wurden an jedem Händlerstandort R.A.T. Packs gegründet. Das Logo mit der auf dem T sitzenden Ratte wurde dazu seinerzeit entworfen. Ziel war es, die Kunden näher an die Marke Triumph zu binden. Viele der R.A.T. Packs sind leider wieder verschwunden. Umso glücklicher sind wir, dass wir mit unserem lebendigen Stammtisch die R.A.T. Pack Philosophie noch erkennbar nach außen vertreten. Dieser Gedanke bestimmte auch unsere Motivation, diese Internetpräsenz aufzubauen und zu pflegen.

RIDE ON • STAY HARD !

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Unsere Gemeinsamkeit drückt sich nicht nur auf der Straße aus, wenn die Drosselklappen weit geöffnet stehen. Wir bilden auch so eine Gruppe aus, die in immer wieder unterschiedlichen Fahrer-Zusammensetzungen Aktivitäten rund um das Bike ausübt. In wenigen Stichworten machen wir:
  • monatliche Stammtisch-Treffen
  • jährliche Events mit und ohne Bike
  • Tagesausfahrten
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  • Urlaubsreisen
  • Sicherheitstrainings
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